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Unsere "Gewinner-Region"

Zu Beginn der Veranstaltung hat Hermann Waizenegger die Anwesenden, insbesondere Herrn Bürgermeister Kaltenbach und Herrn Rudi Link begrüßt. Die Veranstaltung gliederte sich anschließend in die nachfolgenden Bereiche:
 
1.)    Ausführungen von Herrn Link zur „Gewinner-Region“ und zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH
 
Mit der Gewinner-Region bezeichnet Herr Link die Landkreise Schwarzwald-Baar-Kreis, Rottweil und Tuttlingen mit insgesamt 490.000 Einwohnern. Merkmale dieser Kreise sind geringe Arbeitslosenzahlen, hohe Anteile des produzierenden Gewerbes und mangelnde Facharbeiter.
Markant in der Region sind die Bereiche Medizintechnik, industrielle Prozesstechnologie sowie der Bereich der Mikrosystemtechnik nebst weiteren Einzelbranchen.
Die Summe positiver Merkmale und herausragende Komponenten der genannten Region prägten bei Herrn Link den Begriff „Gewinner-Region“. Anliegen von Herrn Link ist es, den Begriff „Gewinner-Region“ zu verwenden und nach außen zu tragen.
 
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH hat als Gesellschafter die oben angeführten Landkreise nebst Gemeinden sowie der Handwerkskammer und IHK. Neben Herrn Link sind zwei Halbtagskräfte beschäftigt.
Eine der Hauptaufgaben der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist die regionale Wirtschaftsförderung. Dies ist die marktorientierte Bündelung von Kräften als dynamischer Steuerungsansatz zur Entwicklung einer Region. Hierbei gliedert sich das Aufgabenspektrum in kommunale Wirtschaftsförderung sowie regionale Wirtschaftsförderung.
Insgesamt war der Vortrag von Herrn Link informativ und umfassender als oben dargestellt.
 
Ich verweise abschließend zum obigen Thema auf den von Herrn Link zusätzlich unterlegten Folienvortrag, der mir vorliegt und der von den Mitgliedern über Herrn Hermann Waizenegger abgerufen werden kann.
 
2.)    Künftige Positionierung des Handels- und Gewerbevereins
 
Herr Link hat zum zweiten Thema des Abends zunächst auf seine Erfahrungen zu Handels- und Gewerbevereinen verwiesen. Insgesamt haben die Handels- und Gewerbevereine Probleme, regelmäßige Themen und Aktivitäten in den Gemeinden zu besetzen. Andererseits sind die Handels- und Gewerbevereine für die Unternehmen und für die Gemeindeverwaltung von positiver Bedeutung.
Konkret entwickelte sich anschließend eine Diskussion zum Thema Gewerbeausstellung. Hierzu kann der Handels- und Gewerbeverein auf drei Gewerbeausstellungen verweisen, die jeweils positiv verlaufen sind. Nachdem die letzte Gewerbeausstellung im Jahre 2002 stattgefunden hat war das Bedürfnis bei den Anwesenden zu spüren, eine neue Präsentation der Gewerbebetriebe ins Auge zu fassen. Hierzu gab Herr Link aus seiner Erfahrung die nachstehenden wichtigen Tips:
 
-         eine gemeinsame Gewerbeschau, durchgeführt von zwei Gemeinden ist schwierig und wenig erfolgreich;
 
-         neben der Präsentation der Betriebe ist das Zusatzprogramm wichtig; Beförderung der Besucher (möglichst originell machbar wie Kutsche, Bähnle);
 
-         weitere Ideen sind ohnehin gefragt wie zum Beispiel Oldtimer-Treffen; Tombola; Vorträge Energiecharakter;
 
-         ein rühriger Gewerbeverein ist in Niedereschach (zuletzt Oldtimer-Treffen);
 
-         denkbar ist die Besetzung der Stadthalle nebst der Darstellung der Unternehmen in ihren Gewerbebetrieben;
 
-         die Gewerbebetriebe müssen bei deren Darstellung darauf achten, dass dies auf einem hohen Niveau geschieht; die Belegschaft muss integriert werden; Bewirtung kommt gut an;
 
-         Radiowerbung ist sehr wichtig; positiv ist ein griffiger Slogan zur Präsentation;
 
-         junge Menschen müssen sich angesprochen fühlen; selbstbewusstes Auftreten;
 
-         zentral auf fehlende Mitarbeiter in den einzelnen Betrieben hinweisen;
 
-         Mühlheim hat mit den drei früheren Gewerbeausstellungen eine gute Ausgangssituation; die Erwartungshaltung in der Region ist aber nach den Aktivitäten in Fridingen, Neuhausen, Irndorf und Kolbingen hoch;
 
-         Ziel muss es sein, die Präsentation zusammen und in enger Abstimmung mit der Stadt zu machen;
 
-         Redner/Teilnehmer für die Eröffnung (Wirtschaftsminister, Abgeordnete der Region, Landrat) sind rechtzeitig einzuladen;
 
-         von Seiten des Handels- und Gewerbevereins ist nun vorab ein Konzept zu entwickeln.
 
-         Stadt und Gewerbebetriebe sind anschließend zu informieren, um in Zusammenarbeit das genannte Vorhaben zu organisieren und vorzubereiten.
 
 
Von Herrn Bürgermeister Kaltenbach wurden die Überlegungen zur Präsentation der heimischen Wirtschaft ausdrücklich begrüßt. Herr Bürgermeister Kaltenbach hat die Unterstützung der Stadt zugesagt, da es ein großes Anliegen der Stadt ist, eine solche Präsentation mit dem Handels- und Gewerbeverein in einem guten Rahmen zu gestalten, aber auch den Handels- und Gewerbeverein bei dessen Aktivitäten bestmöglich zu unterstützen.
 
Die Anwesenden haben sich darauf geeinigt, dass die genannte Präsentation der Gewerbebetriebe Mühlheim und Stetten im Frühjahr 2010 erfolgen soll.

 

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